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Mit dieser Checkliste das beste Innovation Management Tool finden

Johannes Bock -

In diesem Artikel haben wir eine Checkliste zusammengestellt, die Dir einen Überblick über die wesentlichen Aspekte bei der Auswahl gibt. Wir zeigen Dir, was eine Innovation Management Lösung ausmacht und welche Fragen Du stellen solltest, um eine passende Lösung zu finden.

Du bist noch nicht sicher, worum es beim Innovation Management geht? Mehr dazu in diesem Artikel: Warum Innovation so wichtig ist und was Unternehmen tun müssen, um erfolgreich zu sein.

Inhalt
1 Welche fachlichen Aspekte sind zu beachten?

Welche fachlichen Aspekte sind zu beachten?

Analyse: Bietet die Lösung die passenden Analyse-Funktionen?

Eine effektive Innovation Management Software sollte in der Lage sein, sowohl qualitative als auch quantitative Analysen durchzuführen. Qualitative Analysemethoden umfassen beispielsweise die Auswertung von Texten aus Nutzerinterviews und Produktfeedback. Diese Funktionen können helfen, die Motivation der Nutzer tiefer und breiter zu verstehen. Quantitative Analysemethoden umfassen beispielsweise die Analyse von Produktdaten, Finanzmetriken und Nutzungsverhalten in Telemetriedaten. Dies ist insbesondere bei digitalen Produkten von großer Bedeutung.

Darüber hinaus können Innovation Management Lösungen bei der Marktrecherche helfen. Einige Lösungen beinhalten bspw. Trend Scouting, Wettbewerber-Analyse oder Analysen zur Markenpositionierung.

Abschließend sollte beachtet werden, ob die Lösung Funktionen für die Analyse von finanziellen Aspekten bereitstellt. Neben der finanziellen Erfolgsanalyse von umgesetzten Ideen bieten einige Lösung auch die Möglichkeit eine Finanzplanung bzw. Prognosen zu den Ideen zu hinterlegen.

Kollaboration: Beinhaltet die Software ausreichend kollaborative Funktionen und kann die Ideengenerierung mit Crowdsourcing-Tools skaliert werden?

Innovation ist nicht das Ergebnis von Einzelpersonen, die brillante Ideen haben. Vielmehr ist sie das Ergebnis eines sozialen Phänomens, bei dem Menschen zusammenarbeiten, um neue Lösungen für Probleme zu finden. Daher sind Kollaborationsfunktionen wie bspw. gemeinsame Arbeitsbereiche oder Team-Building Funktionen wichtig, um die Zusammenarbeit und die Beteiligung zu stärken.

Crowdsourcing-Funktionen, in diesem Kontext auch Open Innovation genannt, ermöglichen es auch externen Stakeholdern und Nutzern, Ideen einzubringen und an der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen mitzuwirken. Die Einbindung von externen Stakeholdern in den Innovationsprozess ist nötig und zudem eine großartige Möglichkeit, um die Kreativität bspw. der bestehenden Kunden zu nutzen und neue Perspektiven einzubringen.

Begriffsklärung: Open Innovation

Durch die Öffnung von Innovationsprozessen für externe Stakeholder können Unternehmen neue Ideen generieren und so ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern. Open Innovation steht für die Öffnung von Innovationsprozessen für insbesondere externe Stakeholder wie bspw. Kunden, Hochschulen oder Zulieferer. Sichtbar wird der Prozess der Open Innovation für die Allgemeinheit v.a., wenn das Unternehmen im Rahmen eines sog. Crowdsourcings i.d.R. über das Internet öffentlich aufruft, Lösungsvorschläge für Problemstellungen oder Produktinnovationen zu generieren.



Advocacy und Screening: Bietet die Lösung Funktionen, um Ideen zu bewerten und ihre potenziellen Vorteile und Probleme zu messen?

Advocacy ist die Funktion, für eine Idee zu werben und andere davon zu überzeugen. Eine gute Advocacy-Plattform sollte in der Lage sein, Ideengeber dabei zu unterstützen, ihre Ideen vorzustellen und zu vermarkten. Sie sollte auch anderen Mitgliedern der Organisation ermöglichen, ihre Gedanken und Kommentare zu einer Idee abzugeben. Dies hilft dabei, die Idee weiterzuentwickeln und sicherzustellen, dass sie den Bedürfnissen der Organisation entspricht.

Screening ist die Fähigkeit, Ideen schnell und effektiv zu bewerten und zu priorisieren. Eine gute Screening-Funktion sollte in der Lage sein, verschiedene Kriterien für die Beurteilung von Ideen festzulegen. Diese Kriterien können beispielsweise die technische Machbarkeit, den wirtschaftlichen Nutzen oder die strategische Ausrichtung umfassen. Die Software sollte auch verschiedene Arten von Feedback ermöglichen, damit du die Stärken und Schwächen einer Idee vollständig verstehen kannst.

Wissensmanagement: Kann man Inhalte und Vorgänge strukturiert verknüpfen, sodass schneller Entscheidungen getroffen werden und neues Wissen entstehen kann?

Wenn man eine Innovation Management Software auswählt, sollte man darauf achten, dass sie über Wissensmanagement Funktionen verfügt. Diese Funktionen ermöglichen es dir, Produkte, Marktrecherche und Nutzerinterviews zu verknüpfen. Dadurch kannst du schneller die richtigen Entscheidungen treffen und dein Unternehmen voranbringen.

Gamification für die Ideengenerierung: Beinhaltet die Lösung Gamification-Funktionen, sodass die Beteiligung und Kreativität gefördert werden kann?

Gamification ist ein großartiges Instrument, um Ideen zu generieren und die Kreativität zu fördern. Einige Lösungen bieten gut durchdachte Gamification-Mechaniken, die Nutzern Spaß machen und sie motivieren, sich weiterhin an der Aktion zu beteiligen. Beliebte Gamification-Mechaniken sind beispielsweise, Nutzern Punkte für die Erstellung neuer Ideen zu geben oder ihnen die Möglichkeit zu bieten, ihre Ideen in einem Wettbewerb gegen andere Teams einzusetzen.

Flexibilität: Können mit der Lösung individuelle Workflows für deinen Innovationsprozess erstellt werden?

Des Weiteren sollte die Software flexibel sein. Sie sollte sich an die Bedürfnisse des Unternehmens anpassen lassen und nicht umgekehrt. Sie sollte die Möglichkeit bieten, verschiedene Arbeitsabläufe individuell anzupassen.

Welche nicht-funktionalen Aspekte sind zu beachten?

Skalierbarkeit: Kann die Software problemlos an die wachsenden Anforderungen deines Unternehmens angepasst werden?

Wenn du beispielsweise ein kleines Unternehmen bist, das gerade erst damit beginnt, Innovationen umzusetzen, dann wird eine skalierbare Lösung benötigt, damit du diese Lösung problemlos später auf ein größeres Unternehmen anwenden kannst, falls du in Zukunft expandieren solltest. Dies ist in der Regel bei SaaS bzw. Cloud-Lösungen ohne Weiteres möglich.

Sicherheit: Erfüllt die Software DSGVO-Anforderungen und bietet sie eine hohe Datensicherheit?

Die Datensicherheit ist ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl einer Innovation Software. Stell sicher, dass die von dir in Betracht gezogene Software dieses Kriterium erfüllt und beispielsweise das Hosting in Europa ist. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die DSGVO-Konformität. Stell sicher, dass der Softwareanbieter, den du in Erwägung ziehst, dieses Kriterium erfüllt.

Support: Verfügt die ausgewählte Innovation Management Lösung über Support?

Wenn du Fragen oder Probleme hast, solltest du beim Anbieter jemanden haben, an den du dich wenden kannst. Es ist auch hilfreich, wenn die Software regelmäßig aktualisiert wird, damit sie mit den neuesten Trends und Entwicklungen Schritt halten kann.

Fazit

Die Auswahl der richtigen Innovation Management Software ist keine einfache Aufgabe. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Lösungen auf dem Markt, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Es gibt nicht die perfekte Lösung, die für jeden passt. Um die richtige Lösung für dein Unternehmen zu finden, solltest du dir zunächst überlegen, welche Anforderungen du an die Software stellst. Dazu kannst du unseren Service, der dir bei der Auswahl einer passenden Innovation Lösung hilft, verwenden.

Johannes Bock

Johannes ist Co-Gründer und Software-Spezialist bei Softwaregini. Als IT-Unternehmensberater hat Johannes über 4 Jahre deutschen Unternehmen geholfen, die richtigen IT-Entscheidungen zu treffen. Nun verfolgt er mit Leidenschaft das Ziel IT-Expertise für kleine und mittlere Unternehmen zu demokratisieren.

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